PBS archive add ons auch SAP HANA kompatibel

SAP-Kunden haben ab ECC 6.17, Release 7.40, die Wahl ihr ERP-System auf der SAP In-Memory-Plattform HANA zu betreiben. Auch und gerade bei deren Einsatz empfiehlt sich ein konsequentes Information Lifecycle Management, um den Hauptspeicher möglichst klein und die Kosten überschaubar zu halten. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die Datenarchivierung. Einen kompletten Zugriff auf archivierte und residente Daten garantieren auch unter SAP HANA  PBS archive add ons, die bereits Anfang 2015 für den Einsatz unter HANA für SAP NetWeaver zertifiziert wurden.

Allen PBS archive add ons Anwendern stehen ab dem 3. Quartal 2015 neue Final Releases zur Verfügung. Die HANA-spezifischen SAP-Transaktionsoptimierungen wurden auch für die PBS archive add ons adaptiert, z. B. die Einzelpostenanzeige, die Einzelposten des General Ledgers und andere. Mit der PBS Nearline Analytic Infrastructure (NAI) beschleunigt sich dank der angebundenen spaltenorientierten Datenbanktechnologie, wie etwa von SAP IQ, Actian Vector oder DB2 BLU, die Indexgenerierung nach der Datenarchivierung erheblich, denn die Indizes werden implizit von der NAI-Datenbank sortiert und müssen nicht mehr abgemischt werden. Zudem kann man die Indexgenerierung parallel auf mehrere Batchprozesse verteilen. In einigen PBS-Modulen, wie z. B. CFI oder CCOPA, enthalten schon die NAI-Indizes alle Daten, die für Auswertungen benötigt werden. Dadurch müssen keine Belegdaten aus den ADK-Dateien nachgelesen werden. Auch Non-SAP-Daten, wie z. B. Point-of-Sale-Daten, können in die NAI-Datenbank integriert und so direkt im ERP-System analysiert werden.

In der NAI-Datenbank können neben Indizes und Fremddaten auch Snapshots von Datenbanktabellen ablegt werden. Dazu werden Datenbankdaten in die NAI-Datenbank repliziert. Zur Replikation der Datenbankdaten stellt PBS die Data Replication Services zur Verfügung. Deren Deltaverfahren ermöglicht eine automatisierte Datenreplikation.