Direkt aus der Produktentwicklung:

Neue Extraktionsobjekte in PBS CONEX für Personaldaten

Unter anderem beim Wechsel auf S/4HANA ist die Stilllegung von nicht mehr aktiv genutzten SAP ERP-Systemen ein wichtiges Thema. Die Daten des stillzulegenden Systems müssen zur Recherche und aus rechtlichen Gründen (z. B. Steuerprüfung) weiterhin auswertbar vorgehalten werden. Um dieser Aufgabe noch besser gerecht zu werden, haben wir den Leistungsumfang von CONEX erweitert und neue Extraktionsobjekte für Personaldaten entwickelt.

Datenextraktion zur Weiterverarbeitung

Mit Hilfe der Softwarelösung CONEX können relevante Daten aus dem stillzulegenden System extrahiert werden.

Sobald CONEX im SAP-System implementiert ist, kann der gesamte Extraktionsprozess über eine zentrale Transaktion gesteuert werden. Neu in der Liste der verfügbaren Extraktionsobjekte sind jetzt die Objekte für das Personalwesen (HR). Dabei empfiehlt es sich, für die Extraktion von HR-Daten jeweils ein eigenes Extraktionsprofil anzulegen.

Alle extrahierten Daten können zu Prüfzwecken mit der Steuerprüfsoftware IDEA angezeigt oder mit dem PBS Enterprise Content Store detailliert ausgewertet werden.

Strikte Anlehnung an SAP-Archivierungsobjekte sichert die korrekte Wiedergabe

Die Extraktion erfolgt wie bei allen CONEX-Objekten in Anlehnung an SAP-Archivierungsobjekte. Somit wird gewährleistet, dass der technische Aufbau zusammenhängender Daten korrekt wiedergegeben wird.
Die Daten werden nicht objektweise, also nicht in logischen Hierarchien (z. B. Kopf-/
Positionsdaten), sondern tabellenweise extrahiert. Pro extrahierter Tabelle wird eine Datei geschrieben, wobei der Tabellenname in den Dateinamen integriert wird. Damit alle Daten inklusive der offenen Posten extrahiert  werden können, wird im Gegensatz zur gängigen Archivierung auf die Prüfroutinen verzichtet.

Wie bei anderen Extraktionsobjekten, werden beim Personalwesen ebenfalls Customizing-Daten extrahiert. Die benötigten Tabellen zur Auswertung sind im CONEX-Template bereits enthalten. Diesem Tabellenpool können selbstverständlich weitere Tabellen hinzugefügt werden.

Übersichtliches Gesamtprotokoll

Jeder Extraktionslauf der HR-Daten wird genauestens protokolliert. Im Gesamtprotokoll werden die Ergebnisse des Extraktionsprozesses übersichtlich dargestellt.

So können bequem Selektionskriterien und Ergebnisse einzelner Extraktionsläufe miteinander verglichen und geprüft werden.

Für die Validierung im Empfangssystem schreibt CONEX für HR Metadaten. Neben der Definition des Extraktionsprofils werden Dateilisten mit den physischen Dateinamen und den Informationen zu Codepage, Anzahl der Einträge pro Extraktionstabelle und der Datenspalten pro Tabelle generiert.

Weiterverarbeitung, Filterung und Anzeige

Die extrahierten HR-Daten können zur Weiterverarbeitung, Filterung und Anzeige in den PBS Enterprise Content Store (ECS) importiert werden. Die durch CONEX gelieferten Metadaten werden hier zur Steuerung und Validierung genutzt.

Der PBS Enterprise Content Store ermöglicht so Auswertungen ohne Zugriff auf ein SAP-System. Er stellt bereits eine Reihe vorgefertigter HR-Views bereit, welche in Anlehnung an existierende SAP-Transaktionen vorkonfiguriert sind.

Der View „Reisebelege“ liefert die Daten, die auch die vergleichbare SAP-Transaktion S_AHR_61016402 im ERP-System als Ergebnis liefern würde.

Ein weiteres Beispiel zur Personalabrechnung ist der View „Lohnartenreporter“, vergleichbar mit der SAP-Transaktion PC00_M99_CWTR_NO_OC. Hierbei werden Tabellen aus unterschiedlichen HR-Bereichen  (Personalstamm, -abrechnung und Customizing-Daten) miteinander in der Art verknüpft, wie sie das als Vorlage dienende SAP-Programm vorgibt.

Falls Sie noch Fragen zu CONEX haben, senden Sie uns einfach eine kurze E-Mail an Infopbs-software.com.

Wir freuen uns darauf, Sie zu beraten und stellen Ihnen gerne eine kostenlose Testversion von CONEX zur Verfügung!