PBS Quick Check für SAP BW

Zur Vorbereitung eines SAP-Datenarchivierungsprojekts ist es notwendig, aussagekräftige Informationen über das jeweilige Datenvolumen, gruppiert nach Archivierungsobjekten (ERP) bzw. nach den größten BW-InfoProvidern zu besitzen:

  • Wie groß ist die Datenbank?
  • Wie verteilen sich die Daten nach SAP-Archivierungsobjekten/InfoProvidern?
  • Welche Bereiche sind besonders groß?
  • Was sind die größten (z-) Tabellen?
  • Wie viele – und welche – Daten wurden bereits archiviert?

PBS unterstützt Sie gerne beim Zusammenstellen dieser Information, kombiniert mit Hinweisen zu den dazu passenden PBS archive add ons / PBS Nearline Storage-Lösungen für den kompletten und integrierten SAP Daten- bzw. Query-Zugriff.
Wir erstellen eine Kurzanalyse Ihrer Datenbank kostenfrei und unverbindlich für Sie. Hierzu benötigen wir lediglich einige technische Datenbank-Informationen, die Ihr DB-Admin mit wenigen Schritten bereitstellen kann: Auszüge aus der Tabelle ARCH_DEF (bzw. RSDCUBE, ...), ADMI_FILES und dem Tabellen- und Index-Monitor (Transaktion DB02). Es werden keinerlei geschäftsrelevante Informationen benötigt. Die Auswertung, die wir sehr schnell an Sie zurück liefern können, enthält unter anderem die Datenbankbelegung der SAP-Tabellen, gruppiert nach den Archivierungsobjekten.

Bitte stellen Sie die Daten gemäß folgender Anweisung zusammen und senden diese an quickcheck@pbs-software.com

A) Informationen über die in Ihrem System vorhandenen InfoProvider:

Um die vorhandenen InfoProvider identifizieren zu können, benötigen wir eine Extraktion der entsprechenden Tabellen (RSDCUBE, RSDODSO, RSTSODS):

  1. Für die InfoCubes starten Sie die Transaktion SE16 für die Tabelle RSDCUBE.
  2. Erhöhen Sie die maximale Trefferanzahl, z.B. auf “999.999” und starten Sie im Dialog (F8).
  3. Exportieren Sie die erhaltene Ergebnisliste:
    System ->  Liste ->  Sichern ->  Lokale Datei (unkonvertierte Textdatei) – siehe unten.
  4. Führen Sie die oben beschriebenen Schritte 1 – 3 analog für die Tabellen RSDODSO (für die DS-Objekte) und RSTSODS (für die PSA-Daten und ChangeLogs der DSO) durch.

B) Extraktion der Tabelleninformation

B1) Oracle Datenbank: SAP-Transaktion DB02 (hier für SAP BW 7.x)

  1. Starten Sie die Transaktion DB02
  2. Verzweigen Sie im Menüabschnitt Platz -> Segments -> Detailed Analysis (Doppelklick). Geben Sie in dem sich öffnenden Fenster den "Owner" an (wenn bekannt) und wählen im Feld “Segment” mit dem Asterisk (*) alle Segmente zur Analyse aus (siehe Bildschirmkopie).
  3. Die Ergebnisse erscheinen nach einer Weile (je nach Datenvolumen und Systemressourcen einige Minuten). Über die Schaltfläche "Exportieren" können Sie die Daten unkonvertiert in einer lokalen Text-Datei speichern.

B2) SAP HANA-Datenbank (hier für SAP BW 7.4)

  1. Starten Sie die Transaktion DB02
  2. Wählen Sie im linken Menüabschnitt SAP HANA Database-> Systeminformationen-> Große Tabellen (Doppelklick). Geben Sie im Auswahlfeld „Schnelles Wachstum“ oben links mindestens 1.000 ein, damit die 1000 größten Tabellen gelistet werden. Wählen Sie als Sortierreihenfolge „Speichergröße in Total“ und starten Sie die Auswahl über die Schaltfläche.
  3. Die Ergebnisse erscheinen nach kurzer Zeit. Über die Schaltfläche "Exportieren" können Sie die Daten unkonvertiert in einer lokalen Text-Datei speichern.

B3) IBM DB2-Datenbank (hier für SAP BW 7.x):

  1. Starten Sie die SAP-Transaktion DB02
  2. Verzweigen Sie im Menüabschnitt Platz->  Tabellen und Indizes (Doppelklick). Wählen Sie in dem sich öffnenden Auswahlfenster für alle Felder mit dem Asterisk (*) alle Daten (Tabellen) aus und starten Sie die Analyse.
  3. Die Ergebnisse erscheinen nach einer Weile (je nach Datenvolumen und Systemressourcen einige Minuten). Über die Schaltfläche "Exportieren" können Sie die Daten unkonvertiert in einer lokalen Text-Datei speichern. (Für die Vorgehensweise zur IBM DB2 können wir leider keine Bildschirmkopien zur Illustration bereitstellen. Sie ist weitgehend analog zu B1).

B4) MAXDB-Datenbank (hier analog zur Vorgehensweise für SAP ECC 6.0):

  1. Starten Sie die SAP-Transaktion DB02
  2. Klicken Sie die Schaltfläche Statistiken Tabellengröße. Reiter „Größte Tabellen“ auswählen. Feld „Anzahl der ausgegebenen Tabellen“ leer lassen, um alle vorhandenen Tabellen auszugeben; sollte dies zu einer zu langen Laufzeit führen, dann einen ausreichend hohen Wert wählen. Mit F8 ausführen.
  3. Ergebnisliste über die Export-Option unkonvertiert in einer Textdatei speichern:

B5) Tabelleninfo aus einem AS400-System extrahieren (hier für SAP ECC 6.0)

  1. Starten Sie die Transaktion SE16 für Tabelle DB4TABLE_STAT.
  2. Rufen Sie unter dem Menüpunkt Einstellungen ->  Listaufbereitung ->  Feldauswahl auf.
  3. Wählen Sie die Felder TABNAME_LONG und TABSIZE aus.
  4. Setzen Sie die maximale Trefferanzahl auf „9.999.999“ und starten Sie die Selektion (F8).
  5. Exportieren Sie die erhaltene Ergebnisliste:
    System ->  Liste ->  Sichern ->  Lokale Datei (unkonvertiert):

C) Zusammenstellen der Dateien und Transfer zu PBS

Speichern Sie die aus Teil A) und B) erhaltenen Dateien und senden sie diese gepackt (ZIP oder vergleichbare Kompressionslösung) per E-Mail an quickcheck@pbs-software.de oder Ihren Ansprechpartner unserer Partnerfirma.
Bitte senden Sie uns nur unkonvertierte Textdateien. Dies erleichtert uns die Auswertung. Bitte große (Roh-)Daten vor dem (email-) Versand zippen!