Stabilität, Performance und geringe Kosten

"PBS ContentLink und IBM DR550 gewährleisten hohe Stabilität, hervorragende Performance und niedrige Gesamtkosten.“
Michael Ebbeler, Leiter Informationsservice/Organisation, Bischof + Klein

Stetig wachsende Datenmengen im SAP-System gaben Ende 2006 den Ausschlag für ein umfangreiches, dreistufiges Archivierungsprojekt bei Bischof + Klein, einem führenden europäischen Anbieter für flexible Verpackungen aus Kunststoff und Papier sowie technische Folien.Das Unternehmen hatte bereits mehrere PBS archive add ons (CSD, CPP, CFI, CMM, CCU und CCOPA) im Einsatz, die für einen schnellen nahtlosen Zugriff auf archivierte SAP-Daten sorgten. Bislang lagen die SAP-Archive auf Platten oder waren im File-System abgelegt. Weil die Datenmenge jedoch bereits auf achtzig Gigabyte angewachsen war und stetig weiter wuchs, suchte man nach einer effizienteren Lösung zur Datenablage. Diese sollte natürlich auch den Grundsätzen zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) gerecht werden, nach denen der Gesetzgeber auch direkt in die betriebliche Organisation eingreifen darf. Die Archivierung sollte jedoch nicht nur Revision und Compliance erleichtern. Das Unternehmen wollte vielmehr auch die Datenflut beherrschen, ohne den Datenzugriff einzuschränken. Des Weiteren wollte man die Systemleistung verbessern, die Belastung der IT-Ressourcen möglichst klein halten und die IT-Konsolidierung unterstützen. Weitere Ziele waren die Kompatibilität mit revisionssicheren Speichersystemen, Hochskalierbarkeit, der Einsatz unter allen gängigen Plattformen und höchste Integration in SAP-Systeme – und nicht zuletzt natürlich auch die Reduzierung der Gesamtkosten.

Überzeugende Kombination

Da Bischof + Klein bereits sowohl PBS- als auch IBM-Produkte im Einsatz hatte, beschloss man, auch bei der Datenablage auf Bewährtes zurückzugreifen und entschied sich für den kombinierten Einsatz von IBM DR550 und PBS ContentLink, einer schlanken Middleware zur Verbindung von SAP- und Speichersystem. IBM DR550 empfahl sich als sichere und kostengünstige Archivierungslösung für strukturierte und unstrukturierte Daten. Die richtlinien- und ereignisbasierte Datenverwaltung schützt Daten vor Manipulation und Löschung und sorgt für eine Speicherung der Daten, bis die Aufbewahrungsrichtlinien das Löschen erlauben. PBS ContentLink wiederum verfügt über zahlreiche CMS-Funktionen
und gewährt unter anderem einen transparenten Blick auf den Dokumentenstatus. Die Lösung benötigte zudem keine eigene Datenbank und erwies sich aufgrund ihrer webbasierten Architektur als hochskalierbar. Der Installationsaufwand war gering und ermöglichte bereits mit einfachen Mitteln eine hochverfügbare Konfiguration. Die Administration der nahezu wartungsfreien Middleware erfolgt direkt im SAP-System. Als vorteilhaft erwies sich auch, dass man über den integrierten PBS ContentReader direkt über den Web-Browser ohne SAP GUI auch nach Belegen mit verknüpften Dokumenten recherchieren kann. Bischof + Klein archiviert heute regelmäßig im vierteljährigen Turnus, um das gesamte SAP-System dauerhaft leistungsfähig zu halten. Zur Entlastung der Datenbank wurden einmalig 650 Archidateien aus dem SAP-File-Systemin IBM DR550 abgelegt, das seitdem für die Datenhaltung genutzt wird. Dazu wurde zunächst eine Sicherungskopie des Archivierungspfads erstellt. Anschließend wurden die ausgewählten Daten innerhalb der Archivadministration abgelegt. Schließlich wurde die Datei aus dem SAP-Filesystem gelöscht, um eine doppelte Ablage zu vermeiden.

Katastrophen-Fälle abgesichert

Grundsätzlich ist das IBM-System ein auf Sicherheit ausgelegtes System, in dem alle Hardware-Komponenten redundant ausgelegt sind. Beim kompletten Ausfall einer der beiden P-Series übernimmt die jeweils andere den Betrieb. Zwei Katastrophen-Fälle musste das Archivierungsteam bei Bischof+Klein dennoch zusätzlich absichern: Zum Einen den Komplettausfall des Systems und zum Anderen das Szenario, dass die Daten zwar erfolgreich auf Platte archiviert und im SAP-System gelöscht wurden, allerdings bevor sie auf Band gesichert werden konnten. Doch dieses „Horror-Szenario“ schließt der Einsatz von PBS ContentLink aus, da er gleichzeitig mit dem Speichersystem noch ein „Secondary Storage“ beliefert. Auf diesem wird für eine begrenzte Verweildauer, zum Beispiel sieben Tage lang, eine Kopie der Daten gehalten, bis diese schließlich erfolgreich auf Band gesichert wurden. Mit dem Einsatz der kombinierten Lösung fühlt man sich bei Bischof+Klein bei der SAP-Datenablage daher auf der sicheren Seite. Erfreulich ist auch, dass neben der einfachen Implementierung, die das Team völlig selbstständig vornahm, der Betrieb seitdem reibungslos –gleich einer „Black Box“– läuft.

Überblick

Land: weltweit
Branche: Verpackungsindustrie
Mitarbeiter: rund 2300

Unternehmen

Bischof + Klein ist einer der führenden europäischen Komplettanbieter für flexible Verpackungen aus Kunststoff und Papier sowie für technische Folien.

Ausgangssituation
Vorher lagen die SAP-Archive auf Platten oder waren im File-System abgelegt.

Lösung
Effiziente Datenablage über PBS ContentLink auf das revisionssichere Speichersystem DR550 von IBM.

Nutzen
Mit einfacher Installation, hohe Skalierbarkeit sowie geringem Administrationsaufwand sind die SAP-Daten revisionssicher abgelegt.