Erfolgreiche SAP BW Optimierung

62 Prozent Steigerung pro Jahr: Aufgrund der„Informationsflut“ aus SAP for Utilities erhöhte sich das Datenvolumen im SAP NetWeaver Business Warehouse 7.0 von evu zählwerk rasant. rku.it realisierte eine Lösung, die neben der SAP-Standard-archivierung auf eine Zusatzsoftware setzt. Die Ergebnisse sprechen für sich: ein erheblich reduzierter Datenbestand des BW-Systems, verkürzte Antwort- und Ladezeiten sowie die Möglichkeit, weiterhin auch auf archivierte Daten zuzugreifen.

Die evu zählwerk Abrechnungs- und Servicegesellschaft mbH stellt ihren Kunden aus der Energiewirtschaft mit ihrer eigenen Billing-Plattform ein leistungsstarkes Werkzeug bereit, das die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und bestehende Unternehmensabläufe unterstützt. Das Portfolio des Abrechnungsspezialisten umfasst darüber hinaus Dienstleistungen, die von der Ablesung der Zähler über die Rechnungsstellung bis hin zu einem professionellen Forderungsmanagement und Berichtswesen reichen.

Im Unternehmensbereich Berichtswesen nutzt evu zählwerk das von rku.it bereitgestellte SAP NetWeaver Business Warehouse 7.0. Doch die Datenmengen, die aus SAP for Utilities verarbeitet wurden, stiegen mit einer Rate von 62 Prozent pro Jahr derart stark, dass die Konsequenzen schwer ins Gewicht fielen: hohe Kosten für Speicherbelegung,nicht mehr performante Antwortzeiten von Auswertungen, verlängerte Ladezeiten für Datenübertragung vom Quellsystem nach SAP BW, lange Sicherungs- und Rücksicherungszeiten.

Lösung

Datenarchivierung basierend auf Information Lifecycle Management rku.it empfahl daraufhin, bei der Datenarchivierung auf Information Lifecycle Management (ILM) zu setzen. Eine ILM-Strategie hat zum Ziel, Informationen entsprechend ihrem Wert und ihrer Nutzung auf dem jeweils kostengünstigsten Speichermedium bereitzustellen, zu erschließen und langfristig zu sichern. SAP unterstützt den ILM-Prozess ab der Anwendung BW 7.0 mit dem Nearline Storage Interface und liefert damit die Grundlage für die Archivierung von InfoCubes und DSO-Objekten.Die Anforderung von evu zählwerk, auf archivierte Daten für aktuelle Auswertungen zugreifen zu können, war jedoch mit Standardmitteln nicht erfüllbar. „Daher haben wir eine zusätzliche Lösung des Drittanbieters PBS Software implementiert“, erläutert Gabriele von Häfen, Anwendungsberaterin Business Intelligence von rku.it.Die Einführung der Datenarchivierung gliederte sich in mehrere Projektphasen: Ist-Analyse der Datenverteilung im Produktivsystem mit dem PBS BW Analyzer Machbarkeitsstudie auf einem Projektsystem Archivierungskonzept nach ILM-Strategie.

Fazit

Es wurde Speicherplatz gewonnen bei verkürzten Antwortzeiten. Die eingesetzte PBS-Nearline-Storage-Lösung (PBS CBW NLS) erlaubt einen integrierten Query-Zugriff auf die BW-Datenbank und Archivdaten, wobei die Daten hierzu über die SAP-Standard-archivierung auf ein externes Plattensystem ausgelagert werden.Neben dieser Datenkompression ergeben sich durch die Erzeugung von Archivindizes und -aggregaten außerdem benutzerfreundliche Antwortzeiten.Per Query wird direkt auf die Archivdaten zugegriffen und ein zusätzlicher virtueller InfoProvider ist nicht mehr nötig. Know-how der Consulting-Tochter evu.it GmbH in den Bereichen Energieversorgung und Kommunalwirtschaft.

Überblick

Die rku.it GmbH, 1961 gegründet, unterstützt heute deutschlandweit mehr als 120 Unternehmen aus der Versorgungs-, Verkehrs- und Kommunalwirtschaft. Mit Standardsoftware führender Hersteller sowie Systemen für Spezialgebiete deckt der konzernunabhängige IT-Dienstleister alle Anforderungen seiner Kunden kompetent ab. Vervollständigt wird das umfassende Angebot durch das vom Rechenzentrumsbetrieb unabhängige Beratungs-Know-how der Consulting-Tochter evu.it GmbH in den Bereichen Energieversorgung und Kommunalwirtschaft.

„Für evu zählwerk bedeutet diese besondere Form der Datenhaltung einen erheblichen Volumenrückgang der SAP-Datenbank um 2,7 Terabyte beziehungsweise 66 Prozent“, zieht Markus Borgiel, Leiter Berichtswesen von evu zählwerk, zufrieden Bilanz.„Das spart nicht nur Kosten, sondern wir profitieren darüber hinaus noch von einem schnelleren Zugriff auf Archiv- und aktuelle Daten.“